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Im September 2010 startet der Großer Bücher-Wiki-Preis. Schreiben Sie einen Sachtext für das Bücher-Wiki und reichen Sie ihn zwischen 1. und 30. September über die Mailadresse wettbewerb@buecher-wiki.at ein. Das Thema ist freigestellt. Mindestlänge: 1.600 Zeichen inkl. Leerzeichen. Die besten Beiträge werden prämiert (1. Preis: 1.000 Euro; 2. Preis: 500 Euro; 3. Preis: 250 Euro).
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Artikel des Monats: Popliteratur Die Bezeichnung Popliteratur lehnt sich an den Begriff Pop-Art an und geht auf die Beat Generation in den 1940er und 1950er Jahren in den USA zurück. Bereits zu Beginn der 1970er Jahre war die Popliteratur in allen Gattungen präsent. Eine führende Rolle nahmen engagierte Autoren wie Rolf Dieter Brinkmann, Elfriede Jelinek, Hubert Fichte und Peter Handke ein, die Elemente aus der Werbung, dem Kino und der Popmusik in ihre Literatur übernahmen, um eine Revolutionierung der Ästhetik und eine neue Sensibilisierung des Bewusstseins zu erreichen. Die Popliteratur ging Ende der 1970er Jahre in den Untergrund (Underground-Literatur), wurde in den 1980er Jahren Punk und lebte in den Poetry Slams der 1990er Jahre weiter. In den 1990er Jahren erreichte die rigorose Popliteratur in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Den meist jungen Autoren ging es um mediale Selbstinszenierung und den Versuch, Elemente der Techno- und Extasy-Kultur auf die Literatur zu übertragen. Im Mittelpunkt standen Autoren wie Rainald Goetz („Rave“, 1998), Benjamin von Stuckrad-Barre („Soloalbum“, 1998) und Christian Kracht („Faserland“, 1995. Foto: Marlis Dülsen/ www.pixelio.de.
Mehr wissen: E-Book Wurden früher Texte? in Ton geritzt, in Stein gehauen, auf Papyrus? oder Pergament? geschrieben? oder auf Papier gedruckt?, können sie seit dem späten 20. Jahrhundert auch digital umgesetzt und veröffentlicht werden. Manuskripte, die digital verarbeitet werden, nennt man elektronische Bücher, kurz E-Bücher, E-Books oder eBooks. E-Books können im Internet besorgt und auf dem Bildschirm des Computers oder Laptops gelesen und ausgedruckt werden. Aber erst durch ein spezielles Lesegerät, auch E-Reader? oder nur Reader? genannt, das man wie ein Buch in der Hand halten kann, wird das E-Book für die Leser richtig interessant. Foto: ShakataGaNai/ www.wikipedia.org.
Die Empfehlung: Axel Hacke Er hat dem "weißen Neger Wumbaba" zu literarischem Ansehen vrholfen und auch sonst jede Menge Komisches in unserer Alltagskultur entdeckt: der Journalist und Schriftsteller Axel Hacke. Beid er "Süddeutschen Zeitung" schrieb er das tägliche "Streiflicht", aber auch große Reportagen, Berichte und Porträts. Erste Erfolge als Schriftsteller feierte er 1991 mit dem skurrilen Geschichtenbuch „Nächte mit Bosch“, in dem ein sprechender Kühlschrank mit eiskaltem Verstand die Leser amüsiert. Der sprechende Kühlschrank Bosch wurde eine von Hackes populärsten Figuren.
Clemens Meyers "Gewalten. Ein Tagebuch" Irgendwo im Untergrund der persönlichen Sachen, im Sammelsurium von Angeeignetem, im Inventar der Habseligkeiten findet es sich fast überall: das Tagebuch?. Ein Medium zur Selbstmitteilung, welches gleich einem Pilzgeflecht alle literarischen Formen? durchdringen und sich zu Nutze machen kann. Reflexionen, Bekenntnisse, Tagesbeschreibungen, philosophische Analysen, Gedichte, Träume, Prosaskizzen, fixe Ideen – alles kann dort Platz finden. Nicht wenige Tagebücher haben großen Bekanntheitsgrad erlangt. Man sucht vor allem Antworten auf zeitrelevante Fragen in ihnen. "Gewalten" spielen eine Rolle im neuen Buch von Clemens Meyer – auch ein Tagebuch, das im März 2010 erschien. Meyer streift chronologisch durchs Jahr 2009 und spürt das Gewaltige auf. Die erste Story – oder der erste Eintrag – steht gleichnishaft für die Erzählposition des Autors: Nach durchzechter Nacht landet ein junger Mann festgeschnallt im Bett einer Psychiatrie. Er versucht sich freizumachen, gleichzeitig rauschen private und tagespolitische Bilder in seinem Kopf hin und her. Den Repressalien der Ärzte begegnet er am Ende mit dem Satz: "Ich bin noch da, ihr Schweine!" Damit ist der Startschuss gegeben für die sprachgewaltigen Wortlabyrinthe Clemens Meyers ... |
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Neue Rezensionen Gewalten. Ein Tagebuch von Clemens Meyer In der Strafkolonie von Franz Kafka Der Süden.Geschichte einer Himmelsrichtung von Dieter Richter? Ritter und Raufbolde. Vom Krieg im Mittelalter von Martin Clauss? Grasblätter von Walt Whitman?, neu übersetzt? von Jürgen Brôcan? Idole von A. J. Weigoni und Haimo von Hieronymus? Wo wohnt der Fisch, wenn das Aquarium geputzt wird? von gutefrage.net Noch mehr Rezensionen finden Sie hier.
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